Ergebnisse

In Schweden und Australien kommt Actibump schon seit vielen Jahren zum Einsatz. An verschiedenen Orten hat man untersucht, wie dieses System das Verhalten der Verkehrsteilnehmer beeinflusst. Nachstehend werden die Ergebnisse dieser Studien kurz beschrieben.

Malmö (SE)UppsalaLinköpingCurtin University (AUS)

Malmö (Schweden)

Die schwedische Stadt Malmö hatte in mehreren Gegenden anhaltende Probleme mit Schnellfahrern. Um auf den dortigen Straßen die Sicherheit zu verbessern, entschied sich die Stadtverwaltung für die Anbringung von Actibumps. Nach einigen Monaten wurde untersucht, welche Ergebnisse mit den drei ersten installierten Actibumps erzielt wurden. Hier die wichtigsten Schlussfolgerungen:

  • An jedem Ort sank die Geschwindigkeit auf das dort geltende Limit (+/- 3 km/h).
  • Die Bodenschwingungen gingen auf ein Minimum zurück.
  • Der Lärmpegel ist niedriger.
  • Die Spitzengeschwindigkeiten sind niedriger.
  • Die Fahrer von Bussen und Krankenwagen äußern sich sehr positiv über den Actibump.
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Uppsala (Schweden)

An einer belebten Straße in der schwedischen Stadt Uppsala befinden sich ein großes Krankenhaus und eine Schule. Pro Tag passieren rund 15.000 Autos diese Strecke. Darüber hinaus gibt es Zebrastreifen, die intensiv von Fußgängern genutzt werden. Tagsüber darf man hier 30 km/h fahren. Abends beträgt die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Um die Sicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer zu verbessern, ließ die Stadt im Jahr 2014 einen Actibump installieren. Eine unabhängige Firma hat den Effekt der Vorrichtung auf die Geschwindigkeit, das Verhalten der Autofahrer und den Lärmpegel vor und nach der Anbringung untersucht. Hier die wichtigsten Schlussfolgerungen:

  • Die Durchschnittsgeschwindigkeit nahm um 5,5 Stundenkilometer ab.
  • Vor dem Einbau fuhren 75 Prozent der Fahrer zu schnell.
  • Nach dem Einbau fuhren nur 21 Prozent zu schnell.
  • Der Lärmpegel sank von 69,2 dB(A) vor dem Einbau auf 65,4 dB(A) nach dem Einbau.
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Linköping (Schweden)

Die Straße in der Nähe des Universitätskrankenhauses in Linköping (Schweden) ist eine Hauptverkehrsader mit vielen Geschäften und Wohngebäuden. Jeden Tag passieren rund 14.000 Autos die Straße, und alle 20 Minuten fährt ein Stadtbus. Auch Polizeifahrzeuge, Krankenwagen und Feuerwehrautos benutzen diese Straße. Alles in allem herrschen Verhältnisse, in denen die Verkehrssicherheit äußerst wichtig ist. Das Verhalten der Autofahrer war bereits recht gut; dennoch ließ die Stadt einen Actibump anbringen, um die Sicherheit noch weiter zu verbessern. Zugleich wurde die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 40 km/h gesenkt. Nach dem Einbau des Actibump hat eine unabhängige Firma untersucht, wie sich die Anlage auf die Geschwindigkeiten und das Verhalten der Autofahrer auswirkt. Hier die wichtigsten Schlussfolgerungen:

  • 95 Prozent der Autofahrer halten sich an die erlaubte Geschwindigkeit.
  • Das Durchschnittstempo sank um 11 km/h (von 41 auf rund 30 km/h).
  • Dass Actibump die Verkehrssicherheit verbessert hat, zeigen die Reaktionen der Autofahrer. 82 von ihnen erklären, dass sie stärker auf Fußgänger und Radfahrer achten.
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Australien – Gelände der Curtin University in Perth

Auf dem Gelände der Curtin University in Perth (Australien) betrug die erlaubte Geschwindigkeit 40 km/h, doch in der Praxis lag sie bei durchschnittlich etwa 55 km/h. Fast zwei Drittel der Autofahrer waren zu schnell unterwegs. 2017 wurden vier Actibumps installiert. Zehn Monate nach dem Einbau war die durchschnittliche Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen um 78,7 Prozent zurückgegangen.

Die Ergebnisse pro Actibump:

Anteil der Schnellfahrer

Bei Beginn

Nach 10 Monaten

Actibump 1

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74%

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22%

Actibump 2

Title

73%

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17%

Actibump 3

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68%

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9%

Actibump 4

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42%

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8%
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